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Freitag, 13. März 2015

Porvenir-Punta Arenas-Torres del Paine-El Calafate/Perito Moreno

Die Einreise in Chile ist mal wieder schnell erledigt und die letzten Kilometer bis Porvenir am Pazifik sind sonnig. Wie wohltuend, nach der Kälte am Morgen. Im Dorf finden wir eine charmante Hosteria, wo wir Unterkunft für eine Nacht finden, bevor es am nächsten Tag mit der Fähre über die Magellanstrasse nach Punta Arenas geht.

unterwegs auf Feuerland


Nach zweistündiger Überfahrt dort angekommen, machen wir uns direkt auf den Weg zu Alejandro Lagos Werkstatt. Er ist ein Mechaniker, der uns von vielen Motorradfahrern empfohlen wurde. Da wir bei ihm nur einen Hinterreifen ergattern können machen wir uns noch am selben Abend  auf die Suche nach einem Vorderreifen in der Stadt. Nach mehreren Anläufen finden wir einen Mitas E06. Am nächsten Tag hat Alejandro zum Glück doch noch Zeit für unsere KTM. Er ist ein gefragter Mann, acht andere Motorräder warten eigentlich auf diverse Arbeiten. Er zieht uns die neuen Reifen auf (vorne: Mitas E06 und hinten: Heidenau K60), wechselt das Kettenkit, bringt neue hintere Bremsbelege an und bessert unsere lädierte Felge am Vorderrad aus. Alles zu einem fairen Preis und mit viel Geschick ausgeführt. Er ist ein echter Profi in seinem Handwerk! 


Ou, ou, die Kette ist durch....

Alejandro arbeitet mit viel Augenmass

Nun wieder gut gerüstet fahren wir am nächsten Tag weiter in den Nationalpark „Torres del Paine“, mit einem kurzen Zwischenstopp in Puerto Natales. Auf dem Campingplatz „Rio Serrano“, am Südeingang des Parks, finden wir ein fantastisches Plätzchen für unser Zelt, inklusive Shelter und Strom. So macht campen richtig Spass. 



idyllisch...

 


Guanaco's heissen die... wieder was gelernt..


Am darauf folgenden Tag erwischen wir wunderbares Wetter für unsere Wanderung zum „Mirador Condor“. Die Aussicht haut uns aus den Socken.


Der Wind lässt mich schon nicht fallen!

Torres del Paine



Am Abend wird der Campingkocher angeworfen, Pasta gekocht und der schöne Tag mit einem Bier begossen. Wieder auf den „Wandergeschmack“ gekommen begeben wir uns auf die nächste Wanderung zum "Mirador Ferrier". Die vierstündige Wanderung ist zwar anstrengend, aber Sylvia`s Fuss, macht fünf Wochen nach dem Unfall in Bolivien, alles gut mit. Am nächsten Tag verlässt uns das Wetterglück leider und wir entscheiden uns für die Weiterfahrt nach Calafate.

dafür wärmen wir uns im Parilla-Restaurant wieder auf....

Ein nächstes Highlight wartet dort auf uns! Der Ort Calafate selbst hat ausser einer guten Infrastruktur nicht allzu viel zu bieten
Knapp 70 Kilometer sind es bis zum Eingang zum Nationalpark „Los Glaciares“. Die Gletscher im Nationalpark sind Ausläufer des patagonischen Inlandeises, welche die grösste zusammenhängende Eismasse der Erde, abgesehen von den Polregionen, bilden.


Der berühmteste Gletscher, „Perito Moreno“, zieht uns sofort in seinen Bann. Wir bestaunen ihn und merken dabei gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Plötzlich ist es 16:00 Uhr und wir fragen uns wo die Zeit geblieben ist.Er ist nicht der grösste, aber wohl der spektakulärste patagonische Gletscher. Seine Eiszunge erhebt sich 70 Meter hoch und 4 Kilometer breit aus dem Lago Argentino. Er ist insofern auch eine Besonderheit, da er zu den wenigen noch immer wachsenden Gletschern weltweit gehört.

Perito Moreno

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hola!!!!!
Gigantische Fotos!!Da bekommt man ja Gänsehaut ! Seid Ihr sicher , daß dort nicht eher das Reich der Schneekönigin ist?
Lecker Steakes habt Ihr da verputzt ,hat bei jemandem (euch wohlbekannten)Stürze an Speichel verursacht!!
Weiter alles Gute,Mazebille

Bianka hat gesagt…

Wow, das sind ja wieder Aufnahmen wie aus dem Hochglanz-Reisemagazin. Frohe Weiterreise, LG Hendrik & Bianka